v. l.: Karsten Rohde (Dezernent für Stadtentwicklung und Bau Neustrelitz) Ralf Pfoth, (stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg) Cordula Neumann (Geschäftsleiterin der Leea GmbH), Andreas Butzk (Mitglied des Landtages, MdL) Uwe Engelmann (Geschäftsführer Neuwo GmbH Neustrelitz), Robert Grzesko (stellvertretender Geschäftsleiter Leea GmbH), Frank Schmetzke (Geschäftsführer Stadtwerke Neustrelitz GmbH)
Übergabe des Letter of Intent durch Herrn Pfloth an die Herren Rohde und Butzki auf der Dachterrasse des Leea Neustrelitz.

Modernes Arbeiten in Neustrelitz - geplanter Co-Working-Space im Leea

Waren

Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern GmbH (Leea GmbH)

Modernes Arbeiten in Neustrelitz

Neustrelitz (pm). Wer hat nicht schon von dem Gerücht gehört, dass Neustrelitz ein Vorrot von Berlin werden soll oder wie einige behaupten, dies sogar schon ist. Viele Großstädter zieht es aufs Land und viele Einheimische werden dies nachvollziehen können. Nicht nur die traumhafte Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte ist attraktiv, auch die hervorragenden Standortbedingungen, insbesondere für Familien wie Kinderbetreuungs-einrichtungen und Schulen, Freizeit- und Kulturangebote, günstiger Wohnraum und Entwicklungsflächen sowie gute Bahnanbindung sind Argumente für das Leben in und um Neustrelitz.

Um diese Entwicklung zu unterstützen trafen sich am Donnerstag Andreas Butzki, Mitglied des Landtages, Vertreter der Stadt Neustrelitz, der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, der Stadtwerke Neustrelitz GmbH, der neuwo Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft mbH und der Leea GmbH (Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern).

Anlass des Treffens war die Übergabe eines sogenannten Letter of Intent (LoI) zur Unterstützung eines Co-Working-Spaces im Leea Neustrelitz von der IHK Neubrandenburg an die Vertreter der Stadt Neustrelitz.

Mit der Unterstützung der Etablierung eines Co-Working-Spaces im Leea Neustrelitz soll die regionale Wirtschaft wettbewerbsfähiger, innovativer und offener für aktuelle Entwicklungen werden. Der Standort des östlichen Mecklenburg-Vorpommerns wird durch das Vorhaben eine Wertschöpfung und gesteigerten Wohlstand erfahren, heißt es in dem LoI.

Das Projekt der Stadt Neustrelitz befindet sich aktuell in Entwurfsplanung. Die Stadt Neustrelitz kann im Prozess auf die tatkräftige Unterstützung der Stadtwerke Neustrelitz und des Leea bauen.

Das Leea ist für das Projekt Co-Work-Spaces ein geeigneter Standort. Es bietet neben einer umbaufähigen Infrastruktur eine verkehrstechnisch exponierte Lage und ausreichend Parkmöglichkeiten. Es verfügt über ein Bistro, Veranstaltungsräume und eine schnelle Internetverbindung. Gleichzeitig bleibt der Kern des Leea als Erlebnis- und Bildungszentrum für Nachhaltigkeit für die Allgemeinheit wie gewohnt erhalten. So ist und bleibt das Leea ein lebendiger Ort für Familien, Gruppen, Unternehmen und Schulklassen.

Besonders attraktiv für moderne Arbeitgeber ist die energieeffiziente Bauweise des Gebäudes, die vorhandene Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge sowie die bereits gelebten Nachhaltigkeitsaspekte im Handeln der Mitarbeiter des Hauses. Das Leea ist als Vermittler und Netzwerker für die verschiedenen Akteure rund um die Themen Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien, Klima- und Umweltschutz etabliert. Durch einen Co-Working-Space im Haus werden der Netzwerkgedanke weiter ausgebaut und Synergieeffekte noch besser nutzbar.

Die Stadtwerke Neustrelitz als Eigentümer des Gebäudes und Gesellschafter der Leea GmbH ist, auch überregional, als innovativer Treiber und erfolgreicher Umsetzer zukunftsfähiger Projekte etabliert. Auch vor diesem Hintergrund ist das Projekt Co-Working-Spaces der Stadt Neustrelitz bei den Stadtwerken und dem Leea in guten Händen.

Bei einem Co-Working-Space stellt der Betreiber befristet eine Büro-Infrastruktur zur Verfügung, inklusive IT, Netzwerk, Internet, Technik und Besprechungsräume. Die Nutzer bilden eine Gemeinschaft, die Synergien durch z.B. gemeinsame Veranstaltungen, Workshops usw. schaffen kann. Durch die Minimierung des Verwaltungsaufwandes können sich die Mitarbeiter ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren. Ein Co-Working-Space liefert Lösungen bei der Herausforderung Fachkräfte zu rekrutieren sowie das Klima durch Reduzierung von Fahrten und der effizienten Nutzung von Arbeitsräumen zu schützen.

Artikel veröffentlicht am 31.07.2021 von Müritz Tipp Landkreis Waren 15 / 2021