Ausbildung Heilerziehungspfleger (m, w, d) beim DEB – auch berufsbegleitend

Neuhausen

Wer nach Jahren der Berufserfahrung den Quereinstieg in die sozialen Berufe wagen oder sich in diesem Bereich beruflich weiterbilden möchte, findet in einer berufsbegleitenden Ausbildung viele Vorteile. Sie kann in die aktuelle Lebenssituation integriert werden und eignet sich insbesondere für Berufstätige, die auf die Einkünfte angewiesen sind. Auch Alleinerziehenden eröffnet die berufsbegleitende Ausbildung neue Chancen und Perspektiven.

Erstmals zum neuen Schuljahr 2021/2022 startet an der Beruflichen Schule für Sozialwesen - anerkannte Ersatzschule – des Deutschen Erwachsenen-Bildungswerks (DEB) in Cottbus eine berufsbegleitende Heilerziehungspflegeklasse im gemeinsamen Unterricht mit Schüler*innen in der Vollzeit-Ausbildung. Eine optimale Kombination von Bildung in digitaler und Präsenzform ermöglicht beiden Ausbildungsvarianten die flexible Gestaltung der Lernzeit und damit eine bestmögliche und innovative Qualifizierung.

Für Fragen zum Bildungsgang Heilerziehungspflege und weitere Informationen steht das DEB telefonisch unter 0355 355 41 79-0 oder per E-Mail unter cottbus@deb-gruppe.org zur Verfügung. Für das kommende Ausbildungsjahr sind noch wenige Plätze verfügbar.

Ein abwechslungsreiches Arbeitsfeld

Heilerziehungspfleger*innen, kurz HEP, begleiten und unterstützen Menschen mit Behinderung, um deren Eigenständigkeit zu stärken und sie zu einer möglichst selbstständigen Lebensführung im Alltag zu befähigen. Sie begleiten Menschen aller Altersstufen und unterstützen sie in ihrer Alltagsbewältigung sowie bei Verpflegung und Körperhygiene. Darüber hinaus organisieren sie Freizeitaktivitäten und fördern die soziale und berufliche Eingliederung ihrer Klienten. Die in der Ausbildung erworbenen beruflichen Handlungskompetenzen ermöglichen ein breites Einsatzgebiet in beispielsweise Wohnstätten, Schulen oder Werkstätten mit weiterführenden Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten.

Was braucht mach, um Heilerziehungspfleger*in zu werden?

Bei der HEP-Ausbildung handelt es sich um eine schulische Ausbildung mit hohen Praxisanteilen. Wer sich für den Beruf entscheidet, muss spezielle Eigenschaften und Kompetenzen mitbringen: Geduld zum Beispiel, aber auch Einfühlungsvermögen, Durchhaltevermögen, Beobachtungsgenauigkeit und Merkfähigkeit. In Brandenburg wird die Fachoberschulreife oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss in Kombination mit einer abgeschlossenen einschlägigen Berufsausbildung oder einer abgeschlossenen nichteinschlägigen Berufsausbildung und einer für die Fachrichtung förderlichen Tätigkeit vorausgesetzt. Die Ausbildung beginnen kann auch, wer die (Fach-)Hochschulreife und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit nachweisen kann.

Förderung

Das WeGebAU-Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit unterstützt Arbeitgeber, die ihre Angestellten weiterqualifizieren. Außerdem können Teilnehmer*innen während der Ausbildung das Aufstiegsförderungs-BAföG beantragen.

Artikel veröffentlicht am 31.07.2021 von Mitteilungsblatt | Amtsblatt für die Gemeinde Neuhausen/Spree 7 / 2021